Rede zum Ermächtigungsgesetz (1933)

Otto Wels, Mitglied und Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei von 1919 (1873 – 1939)

23. März 1933 Adolf Hitler hat es zwar geschafft Reichskanzler zu werden, aber die NSDAP hat noch nicht die absolute Mehrheit im Reichstag. Um diese zu erlangen, verfasst Hitler ein Gesetz mit dem er, ohne die Zustimmung des Parlamentes, auf unbestimmte Zeit Gesetze erlassen oder die Verfassung ändern kann. Eine Opposition existiert kaum noch. Doch auch wenn die SPD das Gesetz nicht verhindern kann, so gibt sie sich nicht, beispielsweise in Person von Otto Wels, geschlagen.

Rede zum Ermaechtigungsgesetz Analyse

Entstehungshintergrund:

An einem der schwärzesten Tage der Geschichte, der noch jungen deutschen Demokratie, schafften es die Nationalsozialisten, durch das Ermächtigungsgesetz die Demokratie in Deutschland komplett abzuschaffen. Lediglich die SPD stellte sich, trotz des Terrors und der Verhaftungswelle, gegen die NSDAP und stimmte mit seinen 91 Abgeordneten, die anwesend waren, dagegen. Wels hielt seine Rede während der Debatte im Parlament, unbeeindruckt von dem Klima, welches Hitlers Anhänger in der Kroll Oper erzeugten.

Konfrontation und Drama in der Rede von Otto Wels

Das Drama erzeugt Aufmerksamkeit durch die offene Ansprache der Pläne der Nationalsozialisten. Zusätzlich ist die Kampfbereitschaft der SPD Abgeordneten spürbar, die sich nicht von der NSDAP einschüchtern lassen. Wels polarisiert mit seiner Rede und spaltet – wie gewünscht – sein Publikum.

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